Apfelstrudel, Apfelstrudel, Apfelstrudel

Zurzeit fühle ich mich ein bisschen kränklich. Dabei habe ich erst neulich mit meinem hervorragenden Gesundheitszustand geprahlt: „Ich war schon ewig nicht mehr erkältet. Passiert mir nicht. Ich bin einfach zu oft draußen an der frischen Luft, bin total abgehärtet.“ Vielleicht hätte ich den Mund nicht so voll nehmen sollen, denn mir scheint, ich bekäme nun prompt die Quittung in Form von Kopfschmerzen und allgemeinem Schwächegefühl.

Aber vielleicht lässt sich ja noch etwas machen, vielleicht kann ich das Ruder noch herumreißen. Mit Apfelstrudel, frisch und heiß aus dem Backofen.

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Taktgeber

Irgendwann, ich muss wohl ungefähr 13 Jahre alt gewesen sein, geriet mein Herz aus dem Takt. Zwischen zwei Schulstunden wechselten wir den Klassenraum, ich ging eine oder mehrere Treppen hoch, und hatte mich gerade auf dem Boden des Flurs vor dem—noch verschlossenen—Raum niedergelassen, in dem die nächste Unterrichtsstunde stattfinden sollte, als mein Herz zu stolpern begann. Ich spürte drei, vier wuchtige Schläge, Arrhythmie, dann war es vorbei. Mein Herz tat wieder Dienst nach Vorschrift, als sei nichts gewesen.

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