Vagheit

Viele Wörter, keine Frage,
sind ganz unerträglich vage.
Schön ist, dass wir uns trotzdem
nur äußerst selten missverstehen;
denn Vagheit wird, dem Zeus sei Dank,
im Alltag meist nicht zum Problem.

Oh weh mir, was muss ich da hören?
Eubulides, aus Griechenland,
der hat sich einen Spaß erlaubt,
den lieben Frieden dreist zu stören,
als er ein Paradox erfand,
so ganz und gar auf Sand gebaut?

Und das Paradox verdammt
uns hier und auch in Griechenland
zur Reflexion über die Grenzen
von Haufen, bestehend aus Sand.

(Erläuterung: Haufenparadox)

Besorgungen

Sag, soll ich nun zum Aldi fahren,
wo sich die Kunden wild gebaren;
soll ich mich auf mein Fahrrad schwingen,
um Brötchen und Tomaten ringen?

Oder soll ich zuhause bleiben,
mir alten Käse einverleiben
auf wenig ansehnlichem Toast,
und schale Cola—na dann Prost!

Hier geht’s zum Rest des Gedichts (Weiterlesen lohnt sich!)

„…warf ich die Last meines wirklichen Lebens ab und übte mich in der Kunst, die Dinge so zu sehen, wie sie nicht sind.“

An alle Bewohner des 21. Jahrhunderts: „Verklärung statt Erklärung“ sei unser Wahlspruch!

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