Sechs unterhaltsame Hirndefekte…

…hab ich heute im Netz gefunden. Das Fregoli-Syndrom hat’s mir besonders angetan. Zum Artikel geht’s hier.

Werbeanzeigen

Aphorismen wörtlich genommen #1

Fast eine Woche ist seit meinem letzten Eintrag vergangen: Es wird Zeit für eine neue Kategorie, „Aphorismen wörtlich genommen“. Heute an der Reihe:

„Die ersten fünfzig Jahre des Lebens sind Text, der Rest ist Kommentar.“ (Schopenhauer)*

Schopenhauers Aphorismus schindet, dem Gastgeber der nächsten anstehenden Geburtstagsparty salopp vor die Füße geschnoddert, ganz bestimmt Eindruck — aber hat Schopi Recht? Ist diese Perspektive auf die Lebensjahre jenseits der 50 nicht ganz schön pessimistisch? Oder doch gar nicht so schlimm? Wie man Schopenhauers Bonmot deutet, hängt davon ab, welche Bedeutung man dem Kommentar beimisst.

Weiterlesen

Mein erster Versuch mit dem Bamboo-Tablet

Meine zugegebenermaßen elitär-antiquierte Überzeugung, Zeichnen und Malen seien handwerkliche Verrichtungen im engeren Sinne, müssten demnach mit acrylverkrusteter Kleidung, beschmierten Oberflächen, mindestens aber mit graphitverschmierten Fingern einhergehen, hat mich veranlasst, mein Grafiktablet — welches sich bereits seit vorvergangenem Weihnachtsfest in meinem Besitz befindet — bis zum gestrigen Abend geflissentlich zu ignorieren.

Allerdings wäre ich kein ambitionierter Prokrastinateur, würde ich mir die Gelegenheit entgehen lassen, mir die unheilvolle Zeit der Prüfungsvorbereitung  mit der Evaluation von Spaßfaktor und Alltagstauglichkeit eines lange verschmähten Gadgets zu versüßen.

Alienaid braucht — keine Frage — Aliens, denn nur Existierendem kann geholfen werden. Und weil Existenz somit die Bedingung der Möglichkeit der helfenden Hand ist, habe ich das Grafiktablet sogleich in die Pflicht genommen und einem hilflosen Extraterrestling den Weg ins Dasein gewiesen. Mit der Performance des digitalen Zeichenutensils bin ich zufrieden; die „Bleistift“-Skizze (ArtRage) wirkt täuschend echt.

Erste Skizze zu Snulf
Das Ergebnis