Wir sind doch wer

Wir sind doch wer. Das haben wir uns doch verdient, wo wir uns jeden Tag im Morgengrauen aus dem Federbett wühlen, uns zurechtmachen, den Bauch umschnallen, den Hals festbinden, ins Büro wanken.

Wo kämen wir denn da hin, wenn das jeder!?

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Rotkehlchen

Der Frühling ist (fast) da, die Sonne scheint (meistens), Narzissen blühen (größtenteils), es wird (ein bisschen) wärmer… Und ich habe seit langer Zeit wieder einmal etwas gemalt. Ein Rotkehlchen, mit Pastellkreiden.

Rotkehlchen (Pastell, 08.04.2015)
Rotkehlchen (Pastell, 08.04.2015)
Rotkehlchen_Ausschnitt
Rotkehlchen (Ausschnitt)

 

Der Fuchs

„Gib Dir einen neuen Namen“, wisperte der Fuchs. „Du darfst heute entscheiden, wer Du fortan sein möchtest. Wähle einen Namen.“

„Nilo, Nilo will ich sein. Überschwänglich wie das N, aus den tiefsten Tiefen sich emporschwingend, vom höchsten Punkte sich hinabstürzend, nur um wieder mühsam sich aufzurichten. Einfach und aufrichtig wie das I. Sanft wie das lippenleise L. Unendlich wie das O, Anfang und Ende in Einem, kreisrund in ewiger Wiederkehr.“

„Steh auf, Nilo, und folge mir.“

 

Zwischen den Zeilen 2014

Was habe ich 2014 eigentlich gelesen?

  • Chimamanda Ngozi Adichie (Americanah, Purple Hibiscus, Half of a Yellow Sun sowie die Kurzgeschichtensammlung The Thing Around Your Neck)
  • Carson McCullers (Das Herz ist ein einsamer Jäger, Frankie)
  • Ulla Hahn (Das verborgene Wort, Aufbruch)
  • Alice Munro (Die Kurzgeschichtensammlungen Zu viel Glück und Himmel und Hölle, vielleicht noch mehr)
  • Peter Bieri (Eine Art zu leben und Wie wollen wir leben?)
  • Robert Frost (Den Gedichtband Promises to Keep)
  • Sylvia Plath (Die Glasglocke)
  • Virginia Woolf (A Room of One’s Own)
  • Graham Greene (Das Herz aller Dinge)
  • Louis Begley (Ehrensachen, die Schmidt-Trilogie)
  • George Saunders (I Can Speak! und Zehnter Dezember)

Außerdem einige Aufsätze von Carl Gustav Jung und ganz sicher allerhand wenig Erwähnenswertes.

Papiermotivation

An Papier- und Schreibwaren kann ich grundsätzlich kaum vorbeigehen, ohne mich mit mindestens einem neuen Notizbuch, Collegeblock oder Kugelschreiber einzudecken.

Heute war auch wieder so ein Tag: Weil ich wegen einer Zugverspätung länger als geplant in meiner neuen Unistadt Erlangen bleiben musste, habe ich nochmal kurz beim bahnhofsnahen Thalia reingeschaut und prompt zwei Schreibhefte gekauft, die ich eigentlich gar nicht brauche. Immerhin konnte ich mir das Kaufen eines Buches verkneifen – denn zuhause liegen noch zahlreiche ungelesene.

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