Preisverleihung

Preis? Für wen und warum überhaupt?

Ich habe einen Preis verliehen bekommen, nämlich den Mystery-Blogger-Award. Unten seht ihr mich bei der Entgegennahme des guten Stücks. (Der Award ist aus Gold und auf Hochglanz poliert, so dass er das Licht der Bühnenbeleuchtung glitzernd reflektiert. Deshalb — und natürlich um meine Anonymität zu wahren — die Augenbinde.)

Mystery Blogger
Ich mit stolzgeschwellter Brust bei der Entgegennahme des Mystery-Blogger-Awards

Nominiert für diesen Preis hat mich Peter Erbsenzähler, der auf seinem sehr empfehlenswerten Blog Tageslyrik kreative und kurzweilige Gedichte veröffentlicht — und zwar viel regelmäßiger als ich. Ich freue mich nicht nur über die unverhoffte Ehre der Nominierung, sondern auch über die damit verbundene Gelegenheit, hier endlich wieder einmal etwas zu schreiben…

Hintergrundinformation: Warum habe ich (schon wieder) so lange nicht gebloggt?

Zur Entschuldigung meiner langen Abwesenheit kann ich eigentlich nur vorbringen, dass meine Orchidee in den letzten Wochen und Monaten sehr viel Aufmerksamkeit beansprucht hat. Seit die Tage wieder länger werden, hat die Pflanze sich nämlich entschlossen, allerhand frische Luftwurzeln und Blütentriebe zu bilden, weshalb ich gezwungen war, eine Reihe neuer Pflege- und Düngemaßnahmen zu etablieren, unter anderem die allmorgendliche Besprühung der Pflanzenteile mit nährstoffreichem Spezialwasser einer regenwaldähnlichen Zusammensetzung. Außerdem musste ich alle Folgen der US-amerikanischen Serie „Doomsday Preppers“ gucken und meine Ernährung optimieren.

Meine Dankesrede: Fragen und Antworten

Um den Award mit nach Hause nehmen zu dürfen, muss man eine Reihe von Fragen beantworten. So sind die Regeln. Deshalb hier meine Antworten (auf Fragen):

  1. Wann und warum hast Du mit bloggen angefangen? Angefangen zu bloggen habe ich im August 2011 — als Maßnahme zur strukturierten Prokrastination. Damals habe ich den Blog benutzt, um mich möglichst effizient vom Schreiben meiner Masterarbeit abzuhalten. 2016 und 2017 habe ich dann mit dem Verfassen von Gedichten begonnen, um mich an der Fertigstellung meiner Dissertation zu hindern. Beides ist mir letztlich nicht ganz gelungen, aber es ist der Versuch, der zählt! 
  2. Wissen Deine Bekannten im richtigen Leben, dass Du bloggst? Bekannte eher nicht. Mein Freund weiß Bescheid, meine Geschwister auch — und zwei, drei Leute aus meinem Freundeskreis haben es wohl auch mitbekommen. Aber eigentlich genieße ich die relative Anonymität des Bloggens.
  3. Was ist Deine Lieblingsbeschäftigung (außer bloggen)? Hmm, ich koche, backe und esse gern, ich laufe und bin allgemein sehr gerne draußen, ich lese viel und querbeet, schaue (zu) viele Serien… Und ich würde gerne klettern, weil ich glaube, dass Klettern das Zeug hätte, zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen zu werden. Ich war neulich zum ersten Mal in einer Kletterhalle (mit automatischem Sicherungssystem) und war sehr, sehr begeistert. Dummerweise gibt es in meiner Stadt nur Klettermöglichkeiten ohne diese Sicherungsautomatik, so dass ich erstmal einen entsprechenden Kurs machen müsste. Vielleicht mache ich das bald mal.
  4. Was für Musik hörst Du? Alles Mögliche. Ich hatte einige Phasen mit bestimmten Vorlieben, aus denen mir jeweils einige Lieblingsbands/-künstler erhalten geblieben sind. Früher habe ich sehr viel Grunge und Alternative gehört, New Metal, auch mal Hip Hop, Stoner Rock… Was ich aber auch sehr mag, ist gut gemachte elektronische Musik, (Minimal) Techno, z.B. gefällt mir so gut wie alles von Extrawelt. Und Dubstep und Drum`n`Bass und wie sie nicht alle heißen haben auch was für sich. Und aus den Achtzigern gibt es so einige Goldstücke, die mir auch immer gefallen werden, glaube ich… Was Musik angeht, bin ich jedenfalls extrem undogmatisch. Stilrichtung ist völlig egal, so lange es gut klingt 😀 Wobei mir gerade an Techno gefällt, dass er so egalitär ist. (Ich habe neulich einmal länger über die Vorzüge elektronischer Musik nachgedacht.)
  5. Stell dir vor, du hättest vier Wochen Zeit und du könntest alles tun, was du möchtest. Es gäbe keine Verpflichtungen und Geld stünde unbegrenzt zur Verfügung. Was würdest du anstellen?
    Ich weiß es gar nicht so genau. Wenn das Wetter hier schön wäre, würde ich vermutlich einfach zuhause bleiben und viel rausgehen. Oder zum Wandern ins Allgäu fahren oder so. Vielleicht würde ich mich aber auch zu einem Langstreckenflug aufraffen können und in den Westen Kanadas fliegen, um dort Berge zu gucken und wandern zu gehen. Jedenfalls würde ich all meinen Familienmitgliedern anbieten, ihnen eine entsprechende Reise zu finanzieren (wenn eh Geld genug da ist)…

Meine Nominierungen

Mit diesen Awards verhält es sich ja so, dass man im Anschluss an die eigene Nominierung andere Blogger nominiert, damit das olympische Feuer nie verlischt. Leider sind einige der Blogs, die ich sehr regelmäßig und gerne lese auf Englisch und haben eine Reichweite, die es sehr unwahrscheinlich macht, dass sich die Autoren am Fragebogen beteiligen. Deshalb hier nur eine kleine, aber feine Auswahl deutschsprachiger Blogs.

Den Anfang macht die Katastrophenchronistin — ich kann mir vorstellen, dass sie vielleicht keine Lust auf einen Fragebogen hat, aber einen Award hat sie so oder so verdient, weil ich ihre Texte immer wieder unglaublich gut und berührend finde. Außerdem mag sie Beton mindestens genauso gern wie ich und wenn das kein Grund für einen Preis ist, dann weiß ich auch nicht.

Mallybeau Mauswohn macht schöne Dinge und hat einen Namen, der bereits für sich genommen preiswürdig ist.

Bei Katja von Zwischen den Seiten gibt es immer wieder interessante Buchrezensionen (und sie hat mir auch einmal beim Buchdate drei ganz tolle Bücher empfohlen).

Meine Fragen

  1. Warum bloggst Du und wieviel Zeit verbringst Du durchschnittlich mit der Pflege Deines Blogs (vorausgesetzt, Deine Orchidee lässt Dir ausreichend Zeit)?
  2. Hast Du einen Lieblingsautor/eine Lieblingsautorin? Wen?
  3. Schaust Du Serien? Wenn ja, welche hat es Dir besonders angetan?
  4. Hast Du Dir schon einmal gewünscht, einen ganz anderen beruflichen Weg eingeschlagen zu haben/etwas ganz anderes studiert/erlernt zu haben? Was wäre eine Alternative für Dich gewesen?
  5. Gibt es eine Frage, die Du immer schon einmal gefragt werden wolltest? Welche?

 

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Autor: alienaid

Mein Wahlspruch: Verklären statt Erklären!

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