Enttäuschung

Enttäuschung. Ent-Täuschung. Sollte man nicht eigentlich dankbar sein für jede Enttäuschung, weil man, ent-täuscht, klarer sieht als vorher?

Seltsam, dass das Wort (ausschließlich) für etwas Negatives, für ein schmerzliches Gefühl steht.

„Ich bin enttäuscht von dir“, das heißt doch: „Ich habe mich in dir getäuscht, ich bin einer Täuschung aufgesessen; jetzt erkenne ich, dass du ganz anders bist, als ich dachte, nämlich irgendwie schlechter, und das verletzt mich.“

Ist jede Enttäuschung schmerzlich? Muss das so sein?

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Autor: alienaid

Mein Wahlspruch: Verklären statt Erklären!

2 Kommentare zu „Enttäuschung“

  1. Wenn man das ‚ich‘ im Satz ‚ich habe mich in dir getäuscht‘ Ernst nimmt, lernt man durch die Enttäuschung etwas über sich selbst! Erkenntnis ist ja oft nicht schmerzfrei! Das war das erste Wort, bei dem mir auffiel, dass es sich lohnt nochmal bei jedem Wort richtig zu hören, was es eigentlich aussagt!

    1. Das würde ich sofort unterschreiben! Es lohnt sich also auf jeden Fall, einmal drüber nachzudenken, warum einen etwas/jemand enttäuscht (hat). Liebe Grüße 🙂

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