Plato would have been a blogger

Hätte Platon damals bereits einen Internetzugang besessen…

3, 2, 1… meins. Mein Blog, eine Maßnahme zur strukturierten Prokrastination, erblickt das Licht der Welt. Wie profitiert man von strukturiertem Prokrastinieren und was hat Platon damit zu tun?

Strukturiert Prokrastinieren — ein Leitfaden

  1. Ein versierter Prokrastinateur verfügt über eine — materielle oder rein ideelle — Liste zu erledigender Arbeiten. Die aufgeführten Tätigkeiten entstammen idealerweise verschiedenen Kategorien (Haushalt, Schule/Studium, Freizeit…).
  2. Die Listeneinträge sind absteigend nach Dringlichkeit, Ausmaß drohender Sanktionen bei Nichterfüllung, Grad der mit dem Aufschub der entsprechenden Tätigkeit verbundenen Gewissensbisse etc. geordnet.
  3. Steht auf Platz 1 der Liste eine gefürchtete Aufgabe (Schreiben einer Hausarbeit, Lernen, Staubwischen), welche bei einer Person mit Prokrastinationsneigung typischerweise eine starke Abwehrreaktion bis hin zu totaler Arbeitsverweigerung hervorruft, so wandert der geübte Blick des strukturierten Prokrastineurs sogleich zum Ende der Liste, wo dankbarere Tätigkeiten auf ihn warten.
  4. Der versierte Aufschieber sublimiert die aufkommende Verweigerungswut beim Gedanken an verhasste Pflichten, indem er sich weniger drängenden, nichtsdestotrotz sinnvollen Aufgäbchen zuwendet — zum Beispiel dem Erstellen eines Blogs.

Und was hat Platon damit zu tun?

Naja, streng genommen nicht viel.

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Autor: alienaid

Mein Wahlspruch: Verklären statt Erklären!

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